Häufige Fragen zu Netzanschlüssen

    • Befristete Netzanschlüsse Trinkwasser
    • Was ist ein Unterfluhrhydrant?

      • Unterflurhydranten sind im Netz fest eingebaute Entnahmestellen, sie dienen dem Wasserversorgungsunternehmen für Betriebsmaßnahmen, Feuerlöschzwecke und für sonstige Benutzungszwecke (Spülen des Rohrnetzes, Entlüftung von Wasserleitungen, Druckabsenkungen, Straßenreinigung usw.) bestimmt.

    • Was ist ein Standrohrwasserzähler?

      • Ein Standrohrwasserzähler wird auf einen Unterflurhydranten montiert, und ermöglicht Ihnen somit Trinkwasser aus dem Versorgungsnetz zu entnehmen.

    • Welche Standrohrwasserzähler kann ich ausleihen?

      • Unser Standrohrwasserzähler verfügt über zwei Zapfhähne mit einer Sicherungseinrichtung. Die Sicherungseinrichtung verhindert, dass Wasser aus Ihrer Anlage zurück in unser Trinkwassernetz strömen kann.

    • Warum bekomme ich keinen Standrohrwasserzähler?

    • Welche Anschlüsse hat der Standrohrwasserzähler?

      • An den Standrohrwasserzähler können Sie ein GEKA-Schlauch und einen Wasserschlauch mit C-Festkupplung anschließen. Bis zur einer Wassermenge von 5m³/h sind zwei GEKA-Schlauch-Kupplungen am Standrohrwasserzähler angebaut.

    • Wie kann ich einen Standrohrwasserzähler mieten?

      • Unter www.drewag-netz.de finden Sie unsere Checkliste Befristeter Netzanschluss Wasser, bitte komplett ausfüllen, uns zusenden, Sie erhalten ein Vertrag von uns und der Standrohrwasserzähler liegt für Sie bereit.

    • Warum dauert die Genehmigung eines Standrohrwasserzählers so lange?

    • Wer installiert den Standrohrwasserzähler auf den Unterflurhydranten?

      • Bei der Übergabe erhalten Sie eine Unterweisung zur Installation des Standrohrwasserzählers und eine Bedienungsanleitung. Gern installieren wir Ihnen den Standrohrwasserzähler, fragen Sie uns.

    • Der Standrohrwasserzähler steht auf dem Fußweg oder auf der Straße, was muss ich beachten?

      • Sie, als Standrohrwasserzählermieter, sind für die allgemeine Verkehrssicherungspflicht zuständig. Hierzu verweisen wir auf das Infoblatt im Downloadbereich. Sie benötigen eine Verkehrssicherung für den Standrohrwasserzähler? Fragen Sie uns!

    • Befristete Netzanschlüsse Strom
    • Kann der vorhandene Hausanschlusskasten in jedem Fall für die Bereitstellung von Baustrom genutzt werden?

      • Dies wird durch uns geprüft und mit Ihrer Elektro-Fachfirma abgestimmt.
    • Was ist zu tun, wenn auf meinem Baugrundstück noch kein Netzanschluss vorhanden ist?

    • Kann ich ohne weiteres einen Baukran anschließen?

      • Die Anschlussbedingungen für motorische Antriebe müssen zwingend im Vorfeld durch uns netztechnisch geprüft werden.

    • Netzanschlüsse (Neubau und Änderung von Netzanschlüssen)
    • Für die Planung eines Neubaus wird eine Kostenübersicht für die Netzanschlüsse benötigt, wie erhält man diese?

      • Grundsätzlich werden die Kosten für einen Netzanschluss auf Basis der Preisblätter ermittelt. Diese finden Sie unter Netzanschluss – Bedingungen/Kosten.

        Für eine schriftliche Auskunft sind folgende Unterlagen einzureichen:

        • Bedarfswerte des Neubaus
        • Lageplan mit eingezeichnetem Standort
        • Lageplan mit geplantem Hausanschlussraum
    • Was beinhaltet der Grundbetrag der Anschlusspauschale für die Herstellung/Veränderung eines Netzanschlusses?

      • Der Grundbetrag beinhaltet die gesamten Material- und Montagekosten für die Herstellung/Veränderung eines Netzanschlusses. Weiterhin enthalten sind die Genehmigungen der Landeshauptstadt Dresden, die Inbetriebsetzung bis zur Eigentumsgrenze, die Bestandsdokumentation und die Leistungen zur Planung/Bauüberwachung.

    • Welche Tiefbauleistungen kann der Anschlussnehmer selbst erbringen?

      • Im eigenen Grundstück kann der Anschlussnehmer den Tiefbau selbst beauftragen. Die Absprachen werden bei der Begehung vor Ort getroffen und bei der Kostenermittlung berücksichtigt.

    • Gilt die Anschlusspauschale für alle Netzanschlüsse?

      • Für Netzanschlüsse, die nach Art, Dimensionierung oder Lage vom üblichen Netzanschluss abweichen, werden die Anschlusskosten kalkuliert. Dazu gehört z. B. der Netzanschluss von Gewerbetreibenden, die eine Netzanschlussleistung Strom von über 100 kW haben, oder eine erhöhte Versorgungssicherheit benötigen.

    • Wer beauftragt die Herstellung des Anschlusses?

      • Die Herstellung/Veränderung von der Netzleitung bis zur Eigentumsgrenze beauftragen wir nach Vertragsabschluss. Ab der Eigentumsgrenze beauftragt der Anschlussnehmer sein Installationsunternehmen mit den Arbeiten.

    • Wofür wird ein Baukostenzuschuss erhoben?

      • Der Netzbetreiber kann vom Anschlussnehmer einen angemessenen Baukostenzuschuss zur teilweisen Deckung der bei wirtschaftlich effizienten Betriebsführung notwendigen Kosten für die Erstellung oder Verstärkung der örtlichen Verteileranlagen verlange, soweit sich diese Anlagen ganz oder teilweise dem Versorgungsbereich zuordnen lassen, in dem der Anschluss erfolgt.
    • Wann ist eine Keimfreiheit Trinkwasser notwendig und wer beauftragt diese?

      • Wird über längere Zeit kein Trinkwasser abgenommen, ist vor Wiederinbetriebnahme ein Keimfreiheitsnachweis notwendig. Dazu erhält der Anschlussnehmer ein entsprechendes Anschreiben, mit dem er den Keimfreiheitsnachweis bei DREWAG-Netz beauftragt.

    • Ist mein Wasserzähler zu groß dimensioniert?

      • Der Einsatz von Hauswasserzählern durch die DREWAG NETZ GmbH erfolgt entsprechend der Technischen Mindestanforderungen an Messeinrichtungen der DREWAG NETZ GmbH unter Berücksichtigung der anerkannten Regeln der Technik und auf Basis der Vorgaben desjenigen, der den Anschluss errichten lässt. Erfolgt während der Nutzungszeit eine gravierende Änderung des Verbrauchs- und Abnahmeverhaltens bzw. eine größere Änderung der Nutzungsart des jeweiligen Gebäudes (z.B. Umrüstung von Gewerbe- in Wohneinheiten) können die Anschlussdaten jederzeit einer Dimensionierungsprüfung unterzogen werden. Dafür reicht es aus, wenn die veröffentlichte Checkliste vollständig ausgefüllt an die DREWAG NETZ GmbH geschickt wird. Die DREWAG NETZ GmbH wird darauf hin die Anschluss- bzw. Zählergröße überprüfen und den weiteren Verfahrensweg mit Ihnen abstimmen.

    • Netzanschluss für Erzeugungsanlagen
    • Können Sie mir sagen, ob ich einspeisen kann?

      • DREWAG NETZ GmbH als Netzbetreiber ist verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energien vorrangig an ihr Netz anzuschließen. Eine detaillierte Auskunft ist erst nach Vorlage und Prüfung der erforderlichen Unterlagen möglich.

    • Welche Unterlagen werden zur Anmeldung einer PV-Anlage benötigt?

      • Zur Beantragung von Erzeugungsanlagen benötigen wir folgende Unterlagen:

          •    DREWAG NETZ Datenblatt für den Anschluss von Strom-Erzeugungsanlagen
          •    vollständig ausgefüllte Anmeldung zum Netzanschluss (ANA, Formular im Internet nur zugänglich für registrierte Installateure)
          •    Übersichtsschaltplan der elektrischen Anlage mit Angabe der eingesetzten Betriebsmittel
          •    Technisches Datenblatt der eingesetzten Wechselrichter
          •    derzeit gültige Konformitätserklärung der Erzeugungseinheit und des Netz- und Anlagenschutzes
          •    Lageplan mit Flurstücknummer und Aufstellungsort der Erzeugungsanlage
    • Wie lange dauert die Prüfung, bzw. wann wird der Zähler nach Vorlage der Unterlagen eingebaut?

    • Wie erfolgt die Umsetzung des Einspeisemanagements und was ist die „70%-Begrenzung“?

      • Die Absteuerung kann einstufig (<100kW) oder dreistufig (>100kW) erfolgen. Die Absteuersignale werden über ein zählerbasiertes Steuermodul zur Verfügung gestellt. Details sind den „Technischen Mindestanforderungen zur Umsetzung des Einspeisemanagements“ (http://www.drewag-netz.de/de/Netzanschluss/Technische-Mindestanforderungen/Erzeugungsanlagen.html) zu entnehmen.
        Unter „70%-Begrenzung“ wird die Begrenzung der maximal eingespeisten Leistung auf 70% der installierten PV-Modulleistung verstanden.
        Nach aktueller EEG-Novellierung muss die notwendige Technik zur Absteuerung von PV-Anlagen, die 2012 in Betrieb gehen, erst ab dem 01.01.2013 vorgehalten werden. Wir empfehlen dringend, die technischen Vorbereitungen bereits beim Anlagenaufbau mit vorzusehen, um aufwendige und kostenintensive Nachrüstungen zu vermeiden.

    • Wie erfolgt die Inbetriebnahme einer Fotovoltaikanlage?

      • Nach Vorliegen der Fertigstellungsanzeige werden durch einen vom Netzbetreiber beauftragten Zählermonteur die am Zählerplatz notwendigen Einbauarbeiten durchgeführt.
        Zusätzlich werden durch einen DREWAG NETZ-Mitarbeiter der Anlagenaufbau nach DIN VDE 4105 (Niederspannungsanlagen) sowie die technische Umsetzung der Anlagenabsteuerung entsprechend den Technischen Mindestanforderungen geprüft und protokolliert.