Häufige Fragen zu Service für Installateure

    • Installateure Strom
    • Was ist beim Ausfüllen des Inbetriebsetzungsauftrages zu beachten?

      • Sie erhalten das Formular „Inbetriebsetzungsauftrag (IBA Strom)“ von Ihrem Auftraggeber (Anschlussnehmer). Dieser IBA Strom enthält die technischen Angaben zum Netzanschluss, die vereinbarte elektrische Leistung und alle bestätigten Verbrauchsgeräte. Beim Erhalt des IBA ist darauf zu achten, dass der An¬schlussnehmer seinen Teil komplett ausgefüllt und unterschrieben hat. Sie füllen nach Fertigstellung der Arbeiten bitte Ihren Teil vollständig aus und senden uns das Formular zu. Unbedingt notwendig ist die Angabe Ihrer Eintragungsnummer, Ihre Anschrift (möglichst mit Firmenstempel) und die bestätigende Unterschrift der verantwortlichen Fachkraft.

    • Was kann man machen, wenn man die Zuordnung der Zähler zu den Wohnungen anzweifelt?

      • Bei Unklarheit der Zu¬ordnung in einer bestehenden Anlage empfehlen wir einen Selbsttest. Durch die wechselseitigen Außerbetriebnahme der betreffenden Anlagen (bitte stets mit Vorinfor¬mation der Kunden) kann die Zuordnung überprüft werden.

    • Wie lange dauert es bis zum Einbau der Stromzähler?

      • Liegt uns ein vollständig ausgefüllter Inbetriebsetzungsauftrag (IBA Strom) vor, ist eine Realisierung innerhalb von 3 Werktagen möglich.

    • Wie erfolgt die Zuordnung der Zähler in Mehrfamilienhäusern?

      • Entsprechend TAB 2007 Abschnitt 7.2 sind die ausführenden Elektro¬fachbetriebe hierfür verantwortlich. Zu kennzeichnen sind Stromkreisverteiler, SH-Schalter, Zählerfeld, oberer Anschlussraum und ggf. Schutzschalter für Mieterkeller. Die Kennzeichnung muss fest und dauerhaft erfolgen.

         

        Wie wird zugeordnet?

        Gibt Ihnen der Hauseigentümer eine Kennzeichnung vor, beispielsweise Wohnungs- oder Ladennummern, dann ist diese Ihre erste Wahl. Mieternamen sollten nicht angebracht wer-den. Haben Sie keine Festlegungen vom Hauseigentümer, bezeichnen Sie bitte nach Etage und Wohnlage vom Haupt- bzw. Hauseingang aus gesehen

         

        Die richtige Sichtweise?

        Erfolgt immer vom Haupteingang des Gebäudes aus, d. h. in der Regel von der Straße auf die Haustür (hier befinden sich Klingeltableau, Hausnummer und Briefkasten). Ist die Haustür an der Hinterseite des Gebäudes ist die Sichtweise von da anzuwenden.

        Für eingetragene Installateure halten wir eine entsprechende Anleitung in unserem Informationsdienst „Elektroinstallation TAB“ bereit.

    • Wer führt die Wiederinbetriebsetzung einer Elektroanlage durch?

      • Die Wiederinbetriebsetzung bzw. der Einbau einer Messeinrichtung innerhalb von 6 Monaten nach der Außerbetriebnahme der Kundenanlage, kann vom Anschlussnehmer formlos schriftlich beantragt werden.

        War die Anlage länger als 6 Monate außer Betrieb, wird eine Betriebssicherheitsprüfung der Elektro- Anlage nötig. Diese wird durch eine vom Anschlussnehmer beauftragte Elektro-Fachfirma ausgeführt und mit der „Anmeldung zum Netzanschluss (ANA)“ bestätigt. Das Formular finden eingetragene Installateure in unserem Service für Installateure.

    • Wie kommt es zur Differenz zwischen dem Hauptzähler und den Unterzählern in Gartenanlagen?

      • Es ist zunächst davon auszugehen, dass es sich bei Unterzählern nicht um den eichrechtlichen Bestimmungen entsprechende Messeinrichtungen handelt. Das heißt, eine Differenz des von den Unterzählern angezeigten Verbrauchs zum Hauptzähler kann sich schon in der Summierung von Messabweichungen (hier Überschreitung von Verkehrsfehlergrenzen) begründen.

        Jede Messeinrichtung hat einen Eigenverbrauch. Dieser beträgt bei Wechselstromzählern ca. 13 kWh/Jahr und bei Drehstromzählern ca. 35 kWh/Jahr.

        Eine weitere Ursache für Abweichungen sind die so genannten Leitungsverluste. Diese sollten vor allem bei sehr langen Leitungswegen mit bedacht werden.

    • Woher bekommt man die Wandler für Wandlermessungen?

      • Abholung von Messwandlern:

        Adresse:
        ENSO Mess- und Zählertechnik
        Zschoner Ring 3
        01723 Kesselsdorf
        Tel.: 0351 468-7788

        Öffnungszeiten:
        Nach Absprache Mo-Fr 7:00 - 15:00

    • Installateure Gas/Wasser
    • Wann wird bei meinem Kunden ein Wasserzähler eingebaut?

      • Eine Realisierung ist ca. 5 Werktage nach Eingang eines vollständig ausgefüllten Inbetriebsetzungsauftrages möglich. Ist noch eine Bestätigung der Keimfreiheit nötig, kann sich der Zählereinbau bis zur Vorlage der Keimfreiheitsbestätigung verschieben.

    • Wann erfolgt die Inbetriebsetzung der Gasanlage bzw. wann wird der Gaszähler eingebaut?

      • Sie stimmen den Inbetriebsetzungstermin bitte 5 Werktage vor der geplanten Inbetriebnahme mit dem zuständigen Bearbeiter ab. Diesen finden Sie im Ansprechpartnerverzeichnis in unserem „Informationsdienst Gas/Wasser“.

    • Was ist beim Ausfüllen des Inbetriebsetzungsauftrages zu beachten?

      • Sie erhalten das Formular „Inbetriebsetzungsauftrag“ von Ihrem Auftraggeber (Anschlussnehmer). Auf diesem IBA enthalten sind, die technischen Angaben zum Netzanschluss, vereinbarte Leistungen und die bestätigten Verbrauchsgeräte. Beim Erhalt des IBA ist darauf zu achten, dass der An¬schlussnehmer seinen Teil komplett ausgefüllt und unterschrieben hat. Sie füllen bitte Ihren Teil vollständig aus und senden uns das Formular zu. Unbedingt notwendig ist die Angabe Ihrer Eintragungsnummer in unser Installateurverzeichnis, Ihre komplette Anschrift (möglichst mit Firmenstempel), und die bestätigende Unterschrift des verantwortlichen Fachmanns.

    • Welche Gaszählertypen kommen zum Einsatz?

      • Im Netzgebiet der DREWAG NETZ GmbH werden bis Zählergröße G 25 ausschließlich Zweistutzengaszähler verwendet. Es ist eine Zähleranschlussplatte zu verwenden. Angaben zum Platzbedarf finden Sie in den Technischen Anschlussbedingungen Gas (TAB Gas 2010).

    • Woher bekommt man einen Gaszähler?

      • Diese werden grundsätzlich vom Beauftragten der DREWAG NETZ GmbH zur Inbetriebsetzung mitgebracht.

    • Wer setzt die Kundenanlage in Betrieb?

      • Dies erfolgt generell durch das Vertragsinstallationsunternehmen (VIU).

    • Eintragung Strom
    • Wer darf welche Arbeiten an Elektroanlagen ausführen?

      • Um im Netzgebiet der DREWAG NETZ GmbH an elektrotechnischen Anlagen Arbeiten zu dürfen, muss ein Installationsunternehmen gemäß § 13, Abs. 2, der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) vom 01.11.2006 in das Installateurverzeichnis Sachsen Ost eingetragen sein.

        Alle Arbeiten (einschließlich Arbeiten zur Instandhaltung) an der Hauptleitung, d. h. im Allgemeinen die Verbindung zwischen der Hausanschlusssicherung und der Messeinrichtung, dürfen nur durch den Netzbetreiber selbst, oder durch einen im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragenen Installateur ausgeführt werden.

        In dem der Messeinrichtung nachfolgenden Bereich, d. h. in der eigentlichen Verbraucheranlage, dürfen Arbeiten zur Errichtung, Erweiterung und Änderung ebenfalls nur durch einen in das Installateurverzeichnis eingetragenen Installateur ausgeführt werden. Einzig für Instandhaltungsarbeiten ist eine Eintragung nicht zwingend notwendig. Hier können demzufolge auch andere Elektrofachkräfte tätig werden.

    • Wie lange dauert das Eintragungsverfahren?

      • Wenn alle personellen und betrieblichen Voraussetzungen erfüllt sind und uns alle Eintragungsunterlagen vollständig ausgefüllt vorliegen, ist eine Eintragung innerhalb von 4 Wochen möglich.

    • Was ist zu tun, wenn die verantwortliche Elektro-Fachkraft aus dem Betrieb scheidet?

      • Mit dem Austritt der verantwortlichen Elektro-Fachkraft verliert die Eintragung ihre Gültigkeit. Es ist daher erforderlich, eine neue verantwortliche Elektro-Fachkraft einzustellen. Liegen uns die folgenden Unterlagen vor:

        • Kopie der Handwerkskarte,
        • Kopie des Qualifikationsnachweis (entsprechend Verfahrensordnung),
        • Kopie des Anstellungsvertrages,
        • Tätigkeitsnachweis der Elektro-Fachkraft,

        werden wir Ihre neue Elektro-Fachkraft eintragen. Diese erhält dann einen neuen Ausweis.

    • Eintragung Gas/Wasser
    • Wie lange dauert das Eintragungsverfahren?

      • Wenn alle personellen und betrieblichen Voraussetzungen erfüllt sind und uns alle Eintragungsunterlagen vollständig ausgefüllt vorliegen, ist eine Eintragung innerhalb von 4 Wochen möglich.

    • Was ist zu tun, wenn der verantwortliche Fachmann aus dem Betrieb ausscheidet?

      • Mit dem Austritt des verantwortlichen Fachmannes verliert die Eintragung ihre Gültigkeit. Es ist daher erforderlich, einen neuen verantwortlichen Fachmann einzustellen. Liegen uns die folgenden Unterlagen vor:

        • Kopie der Handwerkskarte,
        • Kopie des Qualifikationsnachweis (entsprechend Verfahrensordnung),
        • Kopie des Anstellungsvertrages,
        • Tätigkeitsnachweis des verantwortlichen Fachmanns,

        werden wir Ihren neuen Fachmann eintragen. Dieser erhält dann einen neuen Ausweis.